Alimentenbevorschussung und -inkasso

Der Anspruch auf Bevorschussung der Unterhaltsbeiträge für Unmündige und Personen in Erstausbildung besteht, wenn der/die Zahlungspflichtige seinen Pflichten nicht oder nicht regelmässig nachkommt und wenn gewisse Einkommens- und Vermögensgrenzen nicht erreicht werden. Voraussetzung für die Bevorschussung sind ein Gerichtsurteil oder ein Unterhaltsvertrag. Basis des Anrechts sind alle Angaben über die Einkommens- und Vermögenssituation.

Je nach Einkommens- und Vermögensverhältnissen des Bezugsberechtigten werden die Kinderalimente (bis zur Mündigkeit des Kindes resp. bis zum vollendeten 20. Altersjahr des Kindes) bis zum Betrag der maximalen Höhe der einfachen Waisenrente von der Gemeinde bevorschusst. Das Forderungsrecht geht dadurch an die Gemeinde Oberrüti über und das Sozialamt übernimmt das Inkasso.

Die gesetzlichen Grundlagen für den Kanton Aargau finden Sie auf www.ag.ch oder im Online-Schalter, Rubrik Sozialamt.

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